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Abschlussfeier 2010

Nikolaschüler wissen niveauvoll zu feiern

Gemäß dem Leitsatz der Schule St. Nikola „Die Alternative mit Niveau“ feierten die rund 200 Schülerinnen und Schüler am Donnerstag ihren Schulabschluss.

Die Feier stand unter dem Motto „Lebensziele“. Gemeinsam zogen die Schüler zum Gottesdienst in die Kirche St. Paul mit ihren Lehrern und der Schulleitung ein. Den Gottesdienst konzelebrierten Kaplan Markus Kirchmeyer und Pfarrer Thomas Martin. Die Gestaltung der besinnlichen Stunde hatten die Schüler selbst übernommen. Texte wie Lieder thematisierten Sackgassen und Schwierigkeiten des Lebens, die mit Mut, Selbstbewusstsein und dem Glauben an Jesus zu bewältigen seien.

Zum Ende der meditativen Stunde notierten die Schüler ihre Wünsche auf Zettel, die am Domplatz, an Luftballons befestigt wurden. Unter den Segenswünschen des H.H. Altbischofs Franz Xaver Eder wurden sie in den weißblauen Himmel „weitergeleitet“.

Um ihrem Abschluss einen gebührenden Rahmen zu geben, hatten die Schüler erstmals die Redoute des Stadttheaters angemietet. In festlicher Abendgarderobe und künstlerisch geschmackvoller Dekoration erfolgte die Zeugnisverleihung. Viel Applaus für seine Rede erhielt H.H. Altbischof Franz Xaver Eder. Er sprach den Schülern für ihren weiteren Lebensweg Mut und Gottvertrauen zu und verwies immer wieder auf die gute Ausbildung, die sie in St. Nikola erfahren hätten. Er gratulierte den Eltern, die voller Vertrauen ihre Kinder in die Obhut dieser Schule gegeben hatten. Nun würden sie sehen, dass ihre Entscheidung die richtige gewesen sei, denn nicht nur die kognitiven Ergebnisse sondern auch die Herzensbildung und das auffallend gute Benehmen machten deutlich, was Nikola mit seinen Lehrerinnen und Lehrern an Lebensvorbereitung leiste. Er verwies darauf, wie wichtig das Handwerk und die Sozialberufe für das Bestehen einer Gesellschaft seien. Den jungen Leuten wünschte er, sie sollten stets die Nikolaschule in guter Erinnerung behalten, - ob sie nun mit dem Moped oder später mit dem Auto an ihr vorbeifahren.

Bürgermeister Dr. Jungwirth sprach von der Vorzeigeschule St. Nikola, die alles üble Gerede über die Hauptschule Lügen strafe. Er gratulierte allen Anwesenden zu dieser niveauvollen Feierstunde. Mut und Selbstbewusstsein sprach auch Schulrat Heinz Fuchs in seinem Grußwort den Schülern zu. Sie wären wichtige Garanten für den Erfolg einer leistungsstarken Gesellschaft. Der stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Thomas Saller bestätigte von Elternseite, dass die Nikolaschule alles für die Schüler getan habe, um verantwortliche und selbstbewusste Persönlichkeiten auszubilden, die ihr Leben nicht nur leben sondern auch bewältigen können.

In ihrer Abschlussrede kam Frau Rektorin Petra Seibert auf die Frage zu sprechen, was Lebensziele sind und welche Lebensziele Menschen heute verfolgen. Sie machte deutlich, dass der erste Schritt stets selbst getan werden müsse, dass dies aber auch viele Chancen in sich berge. Bezugnehmend auf ein Zitat von Tolstoi, der die Freude in den Mittelpunkt seines Lebensziels stellte und die 365mal im Neuen Testament auftauche, wünschte sie gerade im Hinblick auf die erschreckend ansteigenden Quoten von Depressivität bei Jugendlichen ihren Schülern jeden Tag einen Freudenstrahl und Lebensfreude

Der Leuchtturm als Halt durch die Stürme der Zeit war jedem Schüler mit einem persönlichen Wunsch der Zeugnismappe beigelegt worden: „Wer nicht weiß, in welchen Hafen er will, für den ist kein Wind der Richtige!“

Für ihre herausragenden Leistungen bei den Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss wurden besonders geehrt Ramona Pfaffinger (1.50), Alexandra Teoduro (1.88), Philip Karnebogen (1.88) und Jonas Oesterle (1.88).

Umrahmt wurde die Feier musikalisch von Herrn Thomas Krispin mit der Gitarrengruppe.

Jede Abschlussklasse hatte eine kurze PowerPointpräsentation über ihre Schulzeit erstellt und die Schülersprecherinnen Stefanie Jacob, Hanna Feldbauer und Christina Zachskorn bedankten sich mit einer engagierten Rede bei den beiden Schulleiterinnen Frau Rektorin Petra Seibert und Frau Konrektorin Inge Müller sowie bei ihren Klassenleitern und dem Lehrerkollegium für die lehrreiche Schulzeit in St. Nikola.

Zuletzt versammelten sich die Klassenleiter der 9. und 10. Klasse auf der Bühne und jeder formulierte einen Abschiedswunsch,. Frau Wenninger fasste die vielen guten Worte in dem Segen zusammen: „God bless you!“

Mit einem Sektempfang und vereinzelten Tränen ging eine Feierstunde zu Ende,

die eine gemeinsame Lebensspanne , ein gemeinsames Für- und Miteinander zu einem guten Ende kommen ließ. Auf diese Weise wurden Lehrern für ihr Engagement gedankt und Schülern das Vertrauen ausgesprochen, dass dieser Wendepunkt im Leben ein neuer Anfang ist, für den junge Menschen gut gerüstet sind.