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Nikolesen suchen den grünen Smaragd von Alokin

alokin

Einen etwas anderen Schultag erlebten die Schülerinnen und Schüler der 6. Ganztagesklassen der Mittelschule St. Nikola am 14.12.2012. Hektik, Stress, Weihnachtschaos- nicht mit den Nikolesen!
Ihre Devise lautete an diesem Tag: Einmal inne halten, den anderen nicht nur sporadisch sondern mit echtem Interesse gegenüber zu treten und die Umgebung bewusst wahrzunehmen. Dieser schnelllebigen Zeit einmal die Stirn zu bieten, dies und die Schulung vieler weiterer wichtiger Schlüsselkompetenzen (Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft etc.) waren Ziel eines etwas anderen Freitag vormittags. Aussagen wie
„Das war so toll“ und „Das war wirklich echt spannend“, belegten, dass die Jugendlichen ganz begeistert waren.
Als Detektivteams mussten sie den gestohlenen grünen Smaragd von Alokin suchen. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass es sich bei dem Wort Alokin um ein Pseudonym für Nikola handelt. Die Tutoren (= ältere Schüler, die auf freiwilliger Basis jüngere Schüler unterstützen) der 8. und 9. Klassen, sowie die Jugendsozialarbeiterin Sibylle Wallisch und die Förderlehrerin Sabine Schmid, nahmen sich des Projektes mit viel Hingabe an.
Den Anfang dieser Detektivrallye machte eine schaurig-schöne Power Point Präsentation, in der die Schülerinnen und Schüler virtuell zum Ort des Verbrechens gebracht wurden.
Ein lustiges Zuordnungsspiel führte die „bellenden Hunde“, die „miauenden Katzen“, die „quakenden Frösche“ und viele andere Tiere zu passenden Gruppen zusammen. Jeder Gruppe stand ein älterer Schüler zur Seite, der den kleinen Detektiven bei der Lösung kniffliger Fragen half
(Welches Motiv hatte der Täter? Welche Merkmale machen den Täter aus? Große Nase? Kleine Nase? Vielleicht sogar eine Narbe?). Frei nach dem Motto „Teamarbeit und Zusammenhalt“ wurde hier der Fokus darauf gelegt, dass nicht immer mit dem besten Freund oder der besten Freundin zusammengearbeitet wird, sondern die Lösung auch mit anderen Mitschülern erfolgreich gelingen kann.
Einmal angefangen gab es für die kleinen Detektive kein Halten mehr. Schritt für Schritt kamen die Nikolesen dem Täter näher. Phantombilder, welche noch einmal deutlich machten, wie subjektiv die Wahrnehmung jedes einzelnen Schülers bzw. jeder einzelnen Schülerin doch ist, wurden erstellt. Anonyme Zeugenaussagen ausgewertet, Zeugen befragt und Ausschau nach der Tatwaffe gehalten.
In vielen witzigen und spannenden Stationen mussten die Schülerinnen und Schüler ihr detektivisches Wissen und Können unter Beweis stellen. Mit Erfolg! Der Täter konnte überführt werden!
So mussten die Sechstklässler zwar viele Hürden meistern, um auf die Lösung des Falls zu kommen, wurden aber mit einem gemeinsamen Erfolgserlebnis belohnt. Der krönende Abschluss des Tages war die spannende Schnitzeljagd, bei der der Täter letztendlich von den engagierten Schülerinnen und Schülern dingfest gemacht wurde. Alles in allem war es ein gelungener Freitagvormittag an dem die Mädchen und Jungen der 6.Ganztagesklassen wieder ein kleines Stückchen näher zusammen gerückt sind.