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    • BW_Siegel_mittelschule-st-nikola
      3 Berufsorientierung
    • Berufsorientierung (BO) ist für den Schüler der heutigen Zeit nicht nur Fach, sondern zentrale Aufgabe und damit eine Säule für einen Unterricht, der Schüler bewusst und zielorientiert in auf das Berufsleben der heutigen Zeit begleiten vorbereiten will. Die Nikolaschule hat diese Aufgabe bewusst und zielorientiert angenommen und arbeitet seit Jahren an einer zunehmend für den Schüler am Arbeitsmarkt orientierten Ausbildung. Der Ausbildungsprozess ist nicht statisch, sondern orientiert sich immer wieder neu an der Arbeitsmarktsituation.
    • Lehrkräfte der Nikolaschule stellen sich bewusst der Verantwortung, engagiert und motiviert und flexibel die Aufgabe der Berufsorientierung für ihre zu gestalten, damit sie verantwortungsvoll und damit auch eigenverantwortlich ihr berufliches Leben gestalten können.
  • BO und seine beteiligten Partner
    • Der Schüler geht heute einem sich schnell ändernden Arbeitsmarkt entgegen. Dabei werden für den Hauptschüler Kernkompetenzen wichtig, die er sich in einem strukturierten AWT-Unterricht sowie einer -  seiner Person entsprechenden - berufspraktischen Ausbildung zusätzlich zum Kernunterricht erwirbt. Praktika, reflektierte Berufsorientierung, kritisch reflektierte Betriebsbesichtigungen, Berufsmessen und bewusst gestaltete Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit geben dem Schüler die Möglichkeit, sich in diesem Sinne den modernen Anforderungen entsprechend kompetent bilden zu lassen.
    • Die Eltern werden in diesem Prozess bewusst in ihren Fragen an Schule und Berufsbildung ernst genommen und der Jahrgangsstufe entsprechend informiert und begleitet. Fragen an die Schullaufbahnorientierung der Jahrgangsstufen 5 und 6 folgt die Frage nach der fachlichen Ausrichtung des Schülers in der 7. Klasse. Die 8. Klasse greift bereits die Frage nach Berufswahl und Bewerbung auf. Die 9. Jahrgangsstufe richtet das Augenmerk auf Bewerbung und Qualifizierenden Hauptschulabschluss.
    • Die Schule greift die Aufgabe der vertieften Berufsorientierung in ihren verschiedenen Aufgaben auf und setzt sie in einem handlungsaktiven Unterricht um. Dazu gehören ein handlungsaktiver AWT-Unterricht, der den Schüler kritisch die Bereiche Arbeit, Wirtschaft und Technik erschließen lässt, durch bewusst gestaltete Praktika die Aufgaben- und Leistungsanforderungen einsehen lässt sowie den Prozess der Berufswahl und Bewerbung durch Übungen, Assessment-Center, Berufsberatung, BIZ-Besuche und andere externe Partner des Schullebens zu ermöglichen.
    • Ein handlungsaktiver Unterricht des Fachs AWT führt den Schüler in die Welt von Arbeit, Wirtschaft und Technik. Dabei lernt der Schüler die Arbeitswelt kennen und wird in dem Prozess der eigenen Neigungsorientierung kritisch begleitet. Praktika, gezielte Umfragen, Rückmeldungen von Betrieben und Berufswahl werden im Unterricht aufgegriffen und Erfahrungen mit in den Unterricht aufgenommen.
    • Praktika ermöglichen dem Schüler Einblicke in die Berufswelt durch eigenes Handeln zu sammeln und damit wertvolle Erfahrungen im Berufsalltag zu gewinnen. Die Entscheidung für eine Berufsrichtung wird nun leichter und gibt dem Schüler damit Halt und Sicherheit für den Prozess der Berufswahl. Zudem können hier wichtige Informationen und Erfahrungen für den Bewerbungsprozess gewonnen werden.
    • Elternabende begleiten Eltern im Prozess der Schulbildung bewusst mit Informationen zu Fragen und Aufgaben im Erziehen ihrer Kinder auf einen selbstverantwortlichen beruflichen Werdegang:
    • 5. und 6. Jahrgangsstufe:
      • Möglichkeiten und Chancen der Schullaufbahngestaltung über Schulsystem und berufsweltorientierte Bildung zu erhalten, Chancen der Weiterentwicklung und Möglichkeiten nach der Schule in der berufspraktischen Ausbildung einzusehen. Praktikum: Betriebsbesichtigung, Projekt, Beruf der Eltern

                7. Jahrgangsstufe:

      • Berufsorientierung nach den Neigungen der Schüler gestalten und Eltern in der Frage: „Was ist für mein Kind der richtige Ausbildungsweg?“  bewusst begleiten. Umfragen und Elternabend zu Praktikum und Berufsorientierung in unsrer Schule sollen hierbei informieren und sensibilisieren.
    •           Praktikum: 1 x 2-3 Tage außerhalb der Schule, Projekte
  •       8. Jahrgangsstufe:
      • Eltern werden in Elternabenden konkret über Schullaufbahnmöglichkeiten mit Blick auf den Qualifizierenden Hauptschulabschluss und Prozess der Bewerbung informiert und begleitet.
      • Praktikum: 2x2 Wochen Betriebspraktikum, Projekte, Bewerbungsveranstaltungen

                9. Jahrgangsstufe:

      • Spezielle und intensive Betriebsbesichtigungen und eine konkrete Hinführung auf den Qualifizierenden Hauptschulabschluss bereiten den Schüler auf den Abschluss seiner Schulzeit vor. Die Eltern werden in diesen Prozess eingebunden und mit Informationen zu Übungsmaterial, Bewerbungsprozessen und Umgang mit der Prüfungssituation versorgt. Ein Besuch der nahegelegenen Berufsschule machen dem Schüler die Berufssituation und die Aufgaben der näherrückenden Berufsschule sichtbar.
      • Praktikum: Betriebsbesichtigung, Besuche der Berufsschule, Infos zum Bewerbungsprozess 
    • Außerschulische Experten und Partner aus Industrie und Wirtschaft werden im Kontakt mit Schülern immer eingebunden, wieder um Rat, Hilfe und Unterstützung auf diesem Weg in die Arbeitswelt der Gesellschaft gefragt.

 

    •  - BOB-Raum
    • Berufsorientierung einen Raum geben:
      • Das Berufsorientierungsbüro (BOB) ist eine zentrale Anlaufstelle für die Berufswahlorientierung an unserer Schule und dient als Informations- und Beratungszentrum für alle Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte und LehrerInnen.
      • Im BOB werden  die Aktivitäten der Berufswahlorientierung an unserer Schule koordiniert.
      • Alle SchülerInnen der 7. – 10. Jgst. können im BOB Bewerbungen schreiben (zwei Computerarbeitsplätze sind eingerichtet), im Internet nach Ausbildungsplätzen recherchieren und sich mithilfe einer umfangreichen Materialsammlung über Ausbildungsberufe informieren. Ratgeberliteratur gehört ebenso zur Ausstattung der Einrichtung wie kostengünstige Bewerbungsmappen. Außerdem können Besprechungen und Kompetenzanalysen mit außerschulischen Experten stattfinden und Bewerbungsgespräche und Einstellungstests mit Vertretern aus der Wirtschaft simuliert werden.
      • Das Büro ist in der Mittagszeit täglich geöffnet und eine Lehrkraft oder eine andere Aufsichtsperson steht dann als Ansprechpartner zur Verfügung.
      • Außerdem dient das BOB als Ort für Beratungsgespräche mit dem Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit, der hier seine Sprechstunden abhält.
      • Selbstverständlich kann der Raum auch für Elterngespräche genutzt werden. Eine intensive Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule ist gerade während des
    • Berufswahlprozesses der Jugendlichen dringend erforderlich.
      • Lehrkräfte können im BOB ihre Arbeit im Lernfeld Arbeit – Wirtschaft – Technik organisieren, die Betriebspraktika der Schüler planen und die Kooperation mit Partnerbetrieben betreiben.
      • Wir hoffen mit der Einrichtung und vor allem mit der intensiven Nutzung des Berufsorientierungsbüros unseren SchülerInnen entscheidende Hilfestellungen auf dem Weg zur Ausbildungsreife bieten zu können.

     

    Berufswahlsiegel


    Unsere Schule ist im Juli 2014 erneut mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet worden. Aus der Laudatio dürfen wir Ihnen einen Ausschnitt dazu vorstellen:

    „….Die Nikola-Schule ist eine Schule, die den Anspruch hat, sich nicht auf Lorbeeren auszuruhen und hat sich deshalb erneut am Zertifizierungsverfahren für das Berufswahl-SIEGEL beteiligt. Damit wurde bewiesen, dass sie ihrem eigenen Anspruch und den Kriterien für eine SIEGEL-Schule zum zweiten Mal vollständig gerecht wird.

    Die Mittelschule St. Nikola beginnt bereits früh mit der Berufswahlorientierung ihrer Schüler. Schon die Fünftklässler werden im Projekt „SET – Schüler entdecken Technik“ als Nachwuchstechniker tätig und experimentieren gemeinsam mit Azubis. Doch oftmals findet man auch leere Klassenzimmer und Werkräume vor – dann nämlich, wenn die Schüler und Schülerinnen mal wieder die Wissenswerkstatt in Passau besuchen. Doch genauso wie die Schüler häufig ausfliegen, um gemeinsam verschiedene Betriebe zu besichtigen oder eigenständig Praktika zu absolvieren, füllt sich das Schulhaus mit externen Partnern, die ihre Firmen und ihre Unternehmen sowie die entsprechende Ausbildung vorstellen. Diese zahlreichen Maßnahmen sind sehr beachtenswert! Der Einblick in verschiedene Berufe wird unterstützt durch den Besuch des Berufsberaters. Dieser kommt regelmäßig, bezieht die Eltern mit ein und bietet so den Schülern und Schülerinnen eine individuelle Unterstützung bei der Berufsorientierung. Auch die Jugendsozialarbeiterin greift hier tatkräftig unter die Arme. Wichtig für Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Berater an der St. Nikola-Schule ist auch das BOB – gemeint ist nicht der Baumeister, sondern ein Raum speziell für Berufsorientierung als zentrale Anlaufstelle. Der große Platz für die Berufsorientierung im Schulhaus ist gleichzeitig Ausdruck für die starke Präsenz im Schulalltag.

    Die Mittelschule St. Nikola zeichnet sich in  besonderem Maße dadurch aus, ihre Schüler auf dem Weg zum Ausbildungsvertrag oder ihrer beruflichen Zukunft individuell zu begleiten. Um ihrem Wunschberuf einen Schritt näher zu kommen, werden die Schüler von ihren Lehrkräften mit umfangreichen Bewerbungstrainings und Beratungsangeboten vorbereitet. Die Erfahrungen und Unterlagen der Schüler werden in Berufswahlordner gesammelt und um hier den Überblick zu bewahren gilt es, diesen auch regelmäßig zu entrümpeln – denn auch zu wissen, was man nicht will, ist ein entscheidender Schritt. Diese Praxis ist beispielhaft!“