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Unterricht in der Montagehalle

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Im Rahmen des Faches AWT (Arbeit-Wirtschaft-Technik) und der Berufsfindung besuchten die Klassen M9 und 9a mit ihren Klassenlehrern Inge Müller und Norbert Wimmer das

BMW-Werk in Dingolfing. Nach der Begrüßung in der Eingangshalle erfuhren die Schüler Interessantes aus der Geschichte des BMW-Werks am Standort Dingolfing, der Produktion der verschiedenen BMW-Reihen und der Aufteilung der Arbeitszeit in verschiedene Arbeitsschichten. So z.B. fahren die Pendlerbusse, die die Beschäftigten zur Arbeitsstelle bringen, täglich eine Strecke, die dem Erdumfang entspricht. Auch wurden die Schüler damit vertraut gemacht, dass im Werk strenge Sicherheitsregeln gelten. So ist z.B. die Mitnahme von Handys und Filmkameras verboten.

Nach dieser Belehrung begab man sich, ausgestattet mit Headphone, auf Besichtigungstour durch das Werksgelände. Im Presswerk bestaunte man die gigantischen Pressvorrichtungen, die extrem genaue Karosserieteile stanzen. Anschließend folgte die Abteilung Karosseriebau, wo in Roboterstraßen wie durch Geisterhand die vorher gefertigten Blechteile zu einer selbsttragenden Karosserie verschweißt bzw. vernietet werden. Interessant war es zu hören, dass im modernen Karosseriebau mehrere Materialien zum Einsatz kommen, z.B.

hochwertiges Stahlblech, Aluminium und Kunststoff. Dies geschieht mit dem Ziel, das Gewicht der Fahrzeuge zu reduzieren um Sprit zu sparen und trotzdem größtmögliche Fahrgastsicherheit zu gewährleisten. In der Montagehalle konnte verfolgt werden, wie unter Einsatz modernster Konstruktions- und Einbautechniken die Karosserie zu einem Auto anwuchs. Am Schluss erfolgte die Hochzeit im Autobau, d.h. Ober- und Unterteil des Autos werden auf den Zehntel-Millimeter genau ineinander gefügt. Interessant war es festzustellen, dass während unserer Anwesenheit gerade Autos für den ostasiatischen Markt (China, Korea,