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„Erlebnis Denkmal – Projekte zur Denkmalpflege an Bayerischen Schulen“

Zu dieser Ausstellung lud die Bayerische Architektenkammer ein. Vom 28.11.2012 bis zum 19.12.2012 sind 80 Plakate im Haus der Architektur zu sehen. Zahlreiche Architekten haben in ganz Bayern über einen Zeitraum von mehreren Monaten Projekte zum o.g. Thema in überwiegend dritten Klassen fachlich begleitet. Die eindrucksvollen Ergebnisse dieser Projektarbeit wurden in Plakatform dokumentiert und im Rahmen der Ausstellung präsentiert. Eröffnung war am Mittwoch, den 28.11.2012. 
Initiiert wurde das Projekt durch die Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zu einer Einführungsveranstaltung für Lehrkräfte und Architekten am Dienstag, den 8.02.2012, in München.
Die dritte Klasse der Nikolaschule in Passau nahm mit Klassenleiter R. Kulzer an diesem Projekt teil, fachlicher Begleiter war die Architektin Frau Ina Reiter-Hahne.
Als Ziel des Unterrichtsprojekts war definiert, dass die Schüler wissen sollten, welche verschiedenen Denkmale es gibt, welche Wirkung von Denkmalen ausgeht, welche Berufe am Erhalt von Denkmalen beteiligt sind und warum Denkmale schützenswert sind. Zur Erreichung dieses Wissens bzw. dieser Erkenntnisse und Einstellungen gegenüber Denkmalen wurde auf verschiedene Unterrichtsformen zurückgegriffen: einen Unterrichtsgang zur Dombaustelle, den Vortrag des Restaurators Herrn Starke in der Klasse, eine Fotosafari im eigenen Schulhaus (Altstadtschule) und vor allem die fachliche Unterweisung von Frau Reiter-Hahne.
Die erste Unterrichtseinheit fand am Dienstag, den 06.03.2012, statt. In Form einer durch PowerPoint unterstützten interaktiven Präsentation führte Fr. Reiter-Hahne die Schüler in die Welt der Architektur ein. Dabei stellte sie zunächst klar, „was Architekten so machen“. Es folgte die grundsätzliche Frage „Was ist das eigentlich – ein Denkmal“. Die Definition fand in einer für die Schüler sehr interessanten Weise statt. Durch die Präsentation Passauer Denkmale in Bildform erkannten die Schüler mit Begeisterung auf vielen der gezeigten
Fotos, dass sie diese Denkmale zwar schon oft im Original gesehen, sie aber als Denkmal bisher nicht bewusst wahrgenommen hatten.
Im weiteren Unterrichtsablauf ging Fr. Reiter-Hahne darauf ein, welchen Gefahren Denkmale ausgesetzt sind, welche Bedeutung die Denkmale für uns heute haben und dass Denkmale per Gesetz rechtlich geschützt sind. Den Abschluss der ersten Unterrichtseinheit bildete eine Fotosafari durch und um das Gebäude der eigenen Schule, der Altstadtschule. Da den meisten Schülern bisher nicht bewusst war, dass sie selbst in einem „Denkmal“ unterrichtet würden, gab es bei der Suche nach Spuren der Vergangenheit eine Menge „Aha-Erlebnisse“, welche die Schüler mit ihren Kameras dokumentierten.