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Schüler gestalten "Inklusive Kunst"

Die Zweitklässler der Grundschule St. Nikola und der Stütz- und Förderklasse der Hans-Bayerlein-Schule haben auch in diesem Schuljahr wieder ein gemeinsames Kunstprojekt durchgeführt. Nach mittlerweile dreijähriger Zusammenarbeit, unter anderem im "Haus der kleinen Forscher", einer Bachpatenschaft und einem groß angelegtem Action-Painting-Projekt, stand "Inklusive Kunst" im Mittelpunkt, welche von folgenden Grundgedanken getragen wird: Wenn Kinder etwas gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern einer anderen Schule gestalten, sind alle gleich und jeder Einzelne gleichzeitig einzigartig. Jedes Kind kann sich am Gestaltungsprozess beteiligen. Und bei "Inklusiver Kunst" kann man letztlich nicht erkennen, welches Kind von welcher Schule was gemacht hat. Das ist die Grundidee "Inklusiver Kunst".

Zur Einführung in das Projekt lernten beide Klassen gemeinsam die Technik des Abklatschdrucks (Decalcomanie) mit Jutesackstoffen kennen. Im Rahmen des Kunstunterricht erstellten die Schülerinnen und Schüler Monotypien als Hintergründe zur Weiterarbeit. Die entstandenen Vorlagen wurden bewusst anonym unter den jungen Künstlern beider Klassen vertauscht. Im letzten Schritt wurden mit selbst gestalteten Stempeln die Werke bedruckt. Die entstandenen Bilder erhielten Titel wie "Kopfhörer", "Regenbogen", "Magisches Licht", "Gefährlicher Dschungel", "Fisch-Kolonie", "Farbtornado", "Bunter Automat" und "Rote Blumenwiese", um nur einige zu nennen. Eine Auswahl wurde zunächst in der Aula der Hans-Bayerlein-Schule ausgestellt und wandert weiter an die Grundschule St. Nikola, wo diese bis zum Ende des Schuljahres ausgestellt sind.

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