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Kooperation mit der Universität

ROCK YOUR LIFE! Passau e.V. an der Mittelschule St. Nikola

Mit Beginn des neuen Schuljahres startet der Passauer ROCK YOUR LIFE! e.V. mit der nun 6. Kohorte seit Gründung des Vereins im Jahr 2010. Mit gleich 23 Anmeldungen seitens der Schüler war auch in diesem Jahr das Interesse der Mittelschule St. Nikola wieder sehr groß.

 

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Die Hochschulgruppe ROCK YOUR LIFE! Passau e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mentoring-Beziehungen zwischen Schülern der Mittelschule und Studierenden der Universität Passau zu vermitteln und zu betreuen. Ziel dabei ist es, die Schüler mit Rücksicht auf individuelle Stärken, Schwächen und Lebensumstände bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Die 14- bis 16-Jährigen bekommen jeweils einen Studierenden als festen Mentor zur Seite, der sie zwei Jahre lang in beruflichen und privaten Dingen begleitet. Die Mentoren helfen den Schülern auf dem Weg zum erfolgreichen Schulabschluss, bei der Berufswahl und Ausbildungsfindung, und stehen auch bei Problemen im Freundes- oder Familienkreis zur Seite. Art und Inhalt von Treffen und Gesprächen gestalten die sie dabei völlig frei und in Abhängigkeit von persönlichen Vorlieben oder Projekten.
Erstmals trafen die Schüler und Studierenden beim sogenannten „Matching“ Anfang November in der Mensa der Mittelschule St. Nikola aufeinander. Nach einem kleinen Aufwärmspiel hatten die Schüler und Studierenden schließlich die Gelegenheit sich durch ein „Speeddating“ näher kennenzulernen. Ziel dabei war es, sich über die Hobbys und Interessen des jeweils anderen zu informieren oder einfach nur ein wenig zu quatschen, um so die Pärchen für die Mentoring-Beziehungen finden zu können. Nachdem die anfängliche Nervosität auf beiden Seiten abgeschüttelt war, machten sich schnell muntere Gespräche überall in der Mensa breit. Anschließend wurden die Mentoring-Pärchen gebildet.
In den kommenden zwei Jahren finden neben den Treffen, die die Schüler und Studierenden ganz individuell vereinbaren, zusätzlich drei Trainings statt. Das erste Training findet bereits im November statt; hierbei wird der Grundstein der Mentoring-Beziehungen gelegt und die Schüler und Studierende haben die Möglichkeit, sich noch näher kennen zu lernen und gemeinsame Ziele für die Zukunft zu definieren. Wir freuen uns auf die kommenden zwei Jahre und hoffen auf eine tolle Zeit.   
 

Praktika an der MS St. Nikola

2015-11-25 09.16.23

Nicht nur aufgrund der nachbarschaftlichen Nähe pflegt unsere Schule eine intensive Zusammenarbeit mit der Universität Passau. Alljährlich absolvieren viele Studierende ihre Praktika an der Mittelschule St. Nikola.
Im Fach „Katholische Religionslehre“ haben wir heuer sechs PraktikantInnen in unserer
Kooperationsklasse zu Gast. Gerade in den Monaten des alten und neuen Kirchenjahres bieten sich viele Themen an, in denen die Symbolik im Vordergrund steht.
Fünf Lehramtsstudentinnen absolvieren das zusätzlich studienbegleitende Praktikum für das Fach Mathematik.
Insgesamt erwarten wir, dass unsere PraktikantInnen zwei komplette Unterrichtseinheiten halten, von denen eine vollständig mit Artikulationsschema ausgearbeitet wird. Darüber hinaus bekommen sie SchülerInnen für Differenzierungs- und Übungseinheiten zugewiesen. Auch bei der Förderung der deutschen Sprache zur besseren Integration bauen wir auf die Unterstützung unserer zukünftigen KollegInnen.
Auch im Fach Sport werden regelmäßig Praktikanten betreut. Sie beobachten den Unterricht nach verschiedenen Gesichtspunkten, werden aber auch von Anfang an aktiv eingebunden. Sie assistieren, übernehmen einzelne Aufgaben, später auch Unterrichtsabschnitte und halten mindestens zwei eigenverantwortliche Lehrversuche. Gerade im Fach Sport sind Praxiserfahrungen von besonderer Bedeutung, was sowohl im Hinblick auf die Schüler, die sich in der Turnhalle anders benehmen als im Klassenzimmer, als auch im Hinblick auf die Verfügbarkeit und Organisation von Geräten und Hallenausstattung gilt.
In Beratungsstunden werden verschiedene Aspekte des Unterrichts nachbesprochen und analysiert, organisatorische Fragen geklärt und Lehrversuche vor-, bzw. nachbereitet.
So erhalten im gegenseitigen Austausch nicht nur die Studierenden Einblick in die Unterrichtspraxis, sondern auch die Praktikumsschule profitiert von belebenden Impulsen, die aus der Universität in die Schule getragen werden.

 

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SprachPAten an der Mittelschule St. Nikola


In der St. Nikolaschule gibt es derzeit 26 Schüler, die aus Flüchtlings- oder Migrantenfamilien stammen und somit Deutsch nicht als Muttersprache sprechen.
Sie kommen aus Afghanistan, Bulgarien, Iran, dem Kosovo, Kroatien, Pakistan, Polen,  Rumänien, Russland, Syrien, aus den afrikanischen Staaten und Ungarn.
Aufgrund der Vielfalt und Heterogenität der Schüler, bezüglich Kultur, Bildungs- und Leistungsstand,  ist es dem unterrichtenden Lehrer oft nicht möglich individuell  auf jeden einzelnen Schüler einzugehen.
Auf diese Herausforderung hat Prof. Dr. Norbert Seibert von der Universität Passau prompt reagiert und das Projekt SprachPAten ins Leben gerufen. Die Studenten aller Schularten erhalten dort eine fundierte Ausbildung und werden darin geschult, wie sie mit Flüchtlingen umgehen und wie sie ihnen Deutsch als Fremdsprache
näherbringen.
Die SprachPAten unterstützen die Lehrkräfte und Schüler im Unterricht, aber auch darüber hinaus. Gemeinsam mit den Lehrern vor Ort erarbeiten die Studenten beispielsweise Förderschwerpunkte. Dadurch  kann sowohl die unterrichtende Lehrkraft als auch der SprachPAte  individuell auf jeden einzelnen Schüler eingehen. Gemeinsam können sie gezielt an Schwierigkeiten arbeiten.
Die Lehrkräfte profitieren ihrerseits von der Unterstützung der SprachPAten und können durch die  Differenzierungsmaßnahmen im Unterricht entlastet werden.
Somit ist eine individuelle Sprachförderung für jeden einzelnen Schüler gewährleistet.
Sei es, dass manche Schüler weder lesen noch schreiben können und somit erst die Alphabetisierung erlernen müssen oder wieder andere eine Förderung im allgemeinen Sprachgebrauch benötigen.
Derzeit sind  in der St.Nikola-Schule  4 SprachPAten mit insgesamt 20 Stunden im Einsatz.  Je nach Bedarf werden die Schüler in kleinen Gruppen oder einzeln unterrichtet.
 

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