VNP
log
Name_2

Grundschule St. Nikola auf dem Oktoberfest

Nikolaschüler niemals glücklicher…

Mitten im Trubel um Hochwasser und Aufräumarbeiten bekam die Grundschule St. Nikola einen ungewöhnlichen Anruf. Der Stadtjugendring München lud alle Grundschulkinder im Namen der Schauspieler und Wiesnwirte zu einem Besuch auf das Oktoberfest 2013 ein.

Am Dienstag war es endlich soweit. Mit dem Bus durften die Schüler und Schülerinnen der 2., 3. und 4. Klassen nach München fahren. Die Aufregung war groß und das Staunen nahm kein Ende als der Bus hinter dem großen Riesenrad auf der Festzeltwiese hielt. Frau Rattenberger vom Münchner Stadtjugendring und Frau Yvonne Heckl, die Veranstaltungsmanagerin der Wirte und Schausteller begrüßten die Schulleiterin Petra Seibert, Frau Schönberger und Herr Kulzer sowie alle Kinder mit weißen Oktoberfest T-Shirts.

Die Erwachsenen hatten alle Hände voll zu tun um die Kinder in die reservierte Box der Hendlbraterei Heinz zu bugsieren, denn die festlich geschmückten Bierwägen und die Fahrgeschäfte im weißblauen Himmel hatten es den Schülern so angetan, dass die Augen überall hängen blieben.
Mit einem Wiesnherzerl um den Hals zogen die Nikolesen von den Autoscootern zum Kettenkarussell und weiter zum Teufelsrad. Während die einen im Sturm die Elektroautos eroberten, blieben andere vorsichtig am Fahrbahnrand stehen. Erst bei der zweiten Runde trauten sich alle zu der remplerreichen Verfolgungsfahrt.
Das Kettenkarussell mit dem „Wellenflug“ hatte es allen angetan. Und auch die Lehrer ließen es sich hier nicht nehmen, die Wiesn einmal von oben zu sehen.
Im Teufelsrad wurde eine Extrarunde für die Nikolaschüler gestartet. Hier gab es kein Halten mehr. Trotz verbissenen Bemühungen wurden alle nach und nach hinausgeschleudert.

Dazwischen gab es noch eine Zuckerwatte für alle. Viel zu schnell verging die Zeit für die Kinder. Die Erwachsenen waren froh als alle wieder wohlbehalten im Bus saßen. Mit angebissenen Lebkuchenherzen wurde die Heimfahrt angetreten. Solch ein Ausflug wird in der Geschichte der Schule wohl einmalig bleiben. Aber bei solch trostreichen Vergnügungen verschmerzen es alle leichter, dass unsere Turnhalle noch viele Monate nicht benutzbar sein wird.