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Zweiter VIP-Abend an der Volksschule St. Nikola

Der Einladung zum Gala-Diner waren am 20. Mai eine große Anzahl von Vertretern aus Wirtschaft, Öffentlichkeit und Kultur gefolgt.

So durfte unsere Schulleiterin Frau Sandra Bronould von der PAWO, Frau Katrin Pernpointner, Vorsitzende der Europäischen Wochen, Frau Theresia Wildfeuer von der Passauer Neuen Presse, Herrn Rudolf Friedl vom Hochbauamt der Stadt Passau, Herrn Peter Hoft, Kreishandwerkerschaft Passau, Herrn Franz Kessel von der Schulabteilung der Stadt Passau, Herrn Peter Pichert vom Toyota Autohaus Pichert, , Herrn Schulamtsdirektor Hans Rottbauer, Ehepaar Schuster vom Möbelhaus Schuster, Prof. Dr. Walter Schweitzer, Präsident der Universität Passau mit Gemahlin Marie-Luise, Herrn Bundestagsabgeordneten Dr. Max Stadler, Herrn Anton Stockiger, Vorsitzender Geschäftsführer der KPWT, Herrn Frank Tamm, Hoteldirektor von „St. Wolfgang“ in Bad Griesbach, Ehepaar Vesper vom Cineplex-Kino, Herrn Frank Wendler, Ausbildungsleiter von der EDEKA Südbayern und Herrn Wilhelm Wimmer, Vizepräsident der Handwerkskammer auf das Herzlichste willkommen heissen.

Die Gäste waren voller Staunen, als sie die festlich geschmückte Tafel und das dazu passende Ambiente eines Kräutergartens im Frühlingswind erblickten.

Bei der Zusammenstellung des Menüs hatten die absolut professionelle und souveräne Hauswirtschaftslehrerin Frau Stadler sich nicht gescheut auch anspruchsvolle Gerichte auf die Menükarte zu setzen:
Maischolle auf einem Gemüsebeet mit Quiche - Creperöllchen, Ruccolasalat mit Orangenfilets und Walnüssen, Kalbsfilet in Blätterteigtaschen mit grünem und weißem Spargel sowie Erdbeerpastetentörtchen.
Die Schülerinnen und Schüler enttäuschten ihre Lehrerin bei der Zubereitung der Speisenfolge nicht. Die leeren Teller und sprachlosen bis anerkennenden Kommentare der Gäste sprachen Bände.

Der Service der Schülerinnen und Schüler war so formvollendet perfekt, dass auch Herr Hoteldirektor Tamm nicht umhin konnte, vollste Anerkennung auszusprechen. Als Sommeliers outeten sich die 24 Schülerinnen und Schüler der 7. –10. Jahrgangsstufe ebenso erstklassig wie beim stilgerechten Auf- und Abtragen der Speisen. Jeder Gast hatte seinen eigenen Service-AnsprechpartnerIn.

Das Rahmenprogramm bot einen abwechslungsreichen, äußerst niveauvollen Einblick in das Unterrichtskonzept der Schule St. Nikola. Die Gitarrrengruppe unter Leitung von Herrn Thomas Krispin begrüßte die Gäste. Die darauf folgende Vorstellung der Gäste übernahmen SchülerInnen der 10. Klasse.

Im Auftrag von Herrn Dr. Kirschner und Herrn Prof. Dr. Scharl überreichten hier Herr Dr. Stadler und Herr Stockinger einen Scheck in Höhe von 1000.--€ an die Schulleiterin zur Unterstützung von besonders lernförderungsnotwendige Schüler.

Das Trading game der Klasse 7c unter Leitung von Frau Konrektorin Inge Müller und Frau Birgit Wimmer sorgte für viel Geselligkeit und Austausch der Gäste untereinander, da hier alle ihr Handelsgeschick und Überzeugungstalent unter Beweis stellen mussten.
Schüler der Klasse 5cA unter der Klassenleitung von Frau Heidi Hergesell und Herrn Franz Benzinger, führten ihren selbst gedrehten Film vor, der während des Schullandheimaufenthalts entstanden war. Lob von Kinoprofi Herrn Manfred Vesper ließ die Kinder strahlen.

Dass unsere Schüler sich auch bereits mit Überlegungen von Firmengründern intensiv befassen, führten vier SchülerInnen der 7c eindrucksvoll vor. Während die Buben ihre Geschäftsidee als Möbelschreiner vorstellten, hatten sich die Mädchen mit der Firmengründung eines kreativen Kartendesignerstudios auseinander gesetzt.

Drei Schülerinnen der Klasse 5cB von Herrn Daniel Feuerer unterhielten die Gäste mit literarischen Beiträgen u.a von Eugen Roth wie „die Torte“ und „der Kaffee“.

Die Kerzen an der Tafel waren schon fast abgebrannt, die Erinnerungsalben verteilt, Worte des Lobes und Dankes waren gesprochen worden, doch keiner dachte an Aufbruch. Gerne nützten unsere Gäste die gesellige Atmosphäre zum Gesprächsaustausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Schule.
Jetzt wurde offenkundig, dass viele eine neue Einsicht in Hauptschulpädagogik von heute gewonnen hatten und Unterstützung von allen Seiten wurde bekundet.

St. Nikola hatte wieder einmal in einem absolut überzeugenden Miteinander von Schüler und Lehrer Flagge gezeigt für eine Schulart, die von manch Bildungspolitikern und Ausbildungsbetrieben kaum mehr Akzeptanz erfährt. Eindrucksvoll wurde unter Bewies gestellt, dass es sich lohnt eine Lanze für diese Schule zu brechen. Unsere Gäste waren begeistert und signalisierten mit Zeit und Interesse, dass sie unsere Schüler gerne dabei unterstützen, ihren Weg in Schule und Beruf zu finden. Die Volksschule St. Nikola hat bewiesen, dass es eine Schule ist, die auch in Zukunft noch eine Zukunft wert ist.