Wir setzen ein Friedenszeichen an unserer Schule


„Ein Licht anzünden
für den Frieden

Ein Licht anzünden
in mir!“

Seit einigen Wochen herrscht Krieg in der Ukraine. Unzählige Menschen machen sich Sorgen. Zu den Ängsten, die Corona und der Klimawandel schon ausgelöst haben, kommt dieser Schrecken jetzt hinzu: Das Leid und der Tod von Menschen machen nicht nur uns Erwachsene, sondern vor allem unsere Kinder und Jugendlichen sprachlos.


Es ist hilfreich, diesem neuen, schrecklichen Alltag, den wir beobachten müssen, Formen und Riten zu geben, die unseren Schülerinnen und Schülern ein wenig Sicherheit und Halt geben.

An jedem Schultag in der Fastenzeit wurde ein Licht entzündet, zuallererst für die Menschen in der Ukraine, aber auch für alle anderen, für die in diesen Tagen und Wochen  alles dunkel erscheint. Vielleicht gelang es so, den Sorgen und der Ohnmacht in uns eine Sprache und einen Raum zu geben.


So wurde unsere Friedenskerze jeden Tag in einer Laterne von Klasse zu Klasse weitergegeben und das Licht brannte während des Schultags in diesem Klassenzimmer.

Der Beginn in den Schultag wurde von den einzelnen Klassen unterschiedlich gestaltet:

  • anzünden der Kerze
  • ruhige Musik hören
  • Geschichten / Sprüche / Zitate zum Frieden lesen und besprechen
  • Gespräch / Gedanken / Bitten / Wünsche aufschreiben
  • ein Bild malen
  • ein Gebet sprechen

Jeder von uns fühlt sich machtlos! Doch es macht etwas mit uns, wenn wir unseren Gedanken, Ängsten und Sorgen Raum geben. Es macht die Situation zumindest ein klein bisschen heller!

Josef Wenninger, Religionslehrer rk